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AfD-Umfragen: Sonntagsfrage, Trends und Quellen

Sonntagsfrage · Bund und Länder · Stand: 16. Juli 2026

Dieser Hub führt zu aktuellen AfD-Umfragen für den Bundestag und die Länder und erklärt, wie Einzelwerte, Trends und Projektionen methodisch einzuordnen sind. Die verlinkten Anbieter aktualisieren ihre Daten laufend; deshalb veröffentlicht diese Seite bewusst keine eigene Momentaufnahme, die schnell veralten würde.

Umfrage ist nicht Wahlergebnis: Eine Sonntagsfrage misst geäußerte Wahlabsichten während einer bestimmten Feldzeit. Sie ist weder ein amtliches Ergebnis noch automatisch eine Prognose für den Wahltag. Kleine Unterschiede können innerhalb statistischer und methodischer Unsicherheit liegen.

Aktuelle Bundestags- und Landtagsumfragen

Wahlrecht.de dokumentiert veröffentlichte Einzelumfragen mehrerer Institute. DAWUM berechnet zusätzlich eigene gewichtete Trends und stellt Verläufe, Sitzmodelle und Datenzugänge bereit. Beide Angebote sind externe Aggregatoren, keine amtlichen Wahlorgane.

Direkte Originalreihen

Für die methodische Prüfung sollte nach Möglichkeit auch die Veröffentlichung der durchführenden Forschungsorganisation gelesen werden. Diese beiden regelmäßig aktualisierten Reihen wurden als direkte Zielseiten geprüft:

Einzelumfrage, Trend, Projektion und Wahlergebnis

Einzelumfrage
Eine konkrete Befragung eines Instituts mit eigener Feldzeit, Stichprobe, Grundgesamtheit, Methode und Auftraggeber.
Durchschnitt oder Trend
Eine rechnerische Zusammenführung mehrerer Umfragen. Gewichtung und Auswahlregeln stammen vom jeweiligen Aggregator und müssen mitgelesen werden.
Projektion oder Modell
Eine weitergehende Schätzung, die Umfragedaten methodisch bearbeitet oder in Sitz- und Koalitionsmodelle übersetzt. Das Modell ist keine zusätzliche Befragung.
Wahlergebnis
Das nach einer realen Wahl von der zuständigen Wahlbehörde festgestellte Ergebnis. Nur dieses entscheidet über Stimmen und Mandate.
„Sonstige“
Kleinere Parteien werden häufig zusammengefasst. Dadurch ist nicht erkennbar, wie sich der Sammelwert auf einzelne Parteien verteilt.

Sechs Angaben vor der Interpretation prüfen

  1. Institut und Auftraggeber: Wer hat erhoben, wer hat die Befragung beauftragt und wer veröffentlicht sie?
  2. Feldzeit: Wann wurden die Interviews geführt – nicht nur: Wann erschien die Meldung?
  3. Grundgesamtheit und Stichprobe: Geht es um Wahlberechtigte, Bevölkerung oder eine andere Gruppe, und wie viele Personen wurden befragt?
  4. Befragungsmodus: Telefonisch, online oder kombiniert? Unterschiedliche Verfahren können unterschiedliche Effekte erzeugen.
  5. Vergleichsbasis: Stammt die Veränderung vom selben Institut, und zeigen andere Institute eine ähnliche Richtung?
  6. Unsicherheit: Rundung, Stichprobenfehler und methodische Unterschiede mitdenken; ein Prozentpunkt ist nicht automatisch ein belastbarer Trend.

Umfragen mit Ergebnissen und Quellen verbinden