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Faktencheck: Die Ukraine hat 6 Jahre lang die eigenen Leute getötet, weil sie russischstämmig sind

Faktencheck

Die Ukraine hat 6 Jahre lang die eigenen Leute getötet, weil sie russischstämmig sind

Geprüft am 2026-06-12 · automatische KI-Vorprüfung, per E-Mail zur Veröffentlichung freigegeben.
Hinweis: Dieser Faktencheck wurde automatisch aus einer Faketest-Vorprüfung erstellt. Quellen und Kernaussagen sollten bei wichtigen Entscheidungen anhand der Originalquellen gegengeprüft werden.

Eingereichter Ursprung

Aus eingereichtem Bild automatisch erkannter Text (OCR):
Die Ukraine hat 6 Jahre
lang die eigenen Leute
getötet, weil sie
russischstämmig sind.
Selenskyj ehrt öffentlich
den Massenmörder
Melnyk. Dazu ist er wegen
einem USA-Putsch an der
Macht. Und DIE
unterstützen wir? Echt
jetzt?

Eingereichte Bilder werden aus Copyright-Gründen nicht als Bilddatei veröffentlicht; angezeigt wird nur der automatisch erkannte Text (OCR).

Gesamtbewertung:
Tatsachenkern: Die Bewertung stützt sich auf die im Faktencheck genannten, automatisch ermittelten Quellen; belastbar ist nur, was dort konkret belegt wird.
Framing/Wirkung: Die geprüfte Darstellung kann durch Auswahl, Auslassung oder Zuspitzung stärker wirken, als die reine Faktenlage trägt.
Absicht: Eine mögliche kommunikative Absicht wird als Einordnung behandelt, nicht als bewiesene Tatsache über den Verfasser oder Verbreiter.
Kritischer Befund: Entscheidend ist die Trennung zwischen belegtem Tatsachenkern, plausibler Deutung und nicht ausreichend belegter Zuspitzung.

Faketest-Ergebnis


Kurzfazit

🔴 Die zentralen Behauptungen des Facebook-Beitrags sind in diesem Quellenlauf nicht ausreichend belegt und teilweise irreführend zugespitzt.

Der Beitrag behauptet, die Ukraine habe „6 Jahre lang“ eigene Bürger getötet, weil sie „russischstämmig“ seien; Präsident Wolodymyr Selenskyj ehre öffentlich einen „Massenmörder Melnyk“; außerdem sei Selenskyj durch einen „USA-Putsch“ an die Macht gekommen.

Für diese drei Kernvorwürfe liefern die vorliegenden Quellen keinen belastbaren Nachweis. Belegt ist dagegen allgemein:

  • Die Ukraine ist seit Jahren Gegenstand intensiver Kriegs- und Konfliktberichterstattung [2].
  • Russland begann im Februar 2022 eine großangelegte Invasion der Ukraine, die laut U.S. Government Accountability Office eine verheerende humanitäre Krise verursachte und die Demokratie in Europa bedrohte [5].
  • Die USA haben seit 2022 sehr umfangreiche Hilfen für die Ukraine bewilligt; diese Hilfen werden von Kontroll- und Aufsichtsmechanismen begleitet [3], [4], [5], [6], [7], [8].
  • Historische und nationale Identitätsfragen zwischen Russland und der Ukraine sind komplexer, als es einfache Gleichsetzungen oder ethnische Pauschalerzählungen nahelegen [1].

Der Facebook-Beitrag vermischt reale Themen — Krieg, ukrainisch-russische Geschichte, westliche Unterstützung — mit nicht belegten Kausalbehauptungen und schwerwiegenden Schuldzuweisungen.


Gesamtbewertung

Der Beitrag ist keine ausgewogene Darstellung, sondern eine emotional zugespitzte politische Anklage. Er arbeitet mit mehreren problematischen Elementen:

  • Pauschalisierung:** „Die Ukraine“ wird als einheitlicher Täter dargestellt. Der Beitrag unterscheidet nicht zwischen Staat, Militär, bewaffneten Gruppen, Kriegshandlungen, zivilen Opfern, russischer Einflussnahme oder russischer Kriegsführung.
  • Ethnische Motivzuschreibung:** Die Behauptung, Menschen seien getötet worden, „weil sie russischstämmig sind“, ist besonders schwerwiegend. In den vorliegenden Quellen findet sich dafür kein Nachweis.
  • Unklare Person und unklare Tat:** Die Formulierung „Massenmörder Melnyk“ bleibt ohne Kontext. Es wird nicht erklärt, welcher Melnyk gemeint ist, welche konkrete Ehrung behauptet wird und worauf der Vorwurf „Massenmörder“ gestützt sein soll.
  • Delegitimierung Selenskyjs:** Die Aussage, Selenskyj sei „wegen einem USA-Putsch an der Macht“, stellt seine politische Legitimität grundsätzlich infrage. Die vorliegenden Quellen belegen diese Behauptung nicht.
  • Auslassung zentraler Kontexte:** Der Beitrag erwähnt die russische Invasion 2022 nicht. Diese wird in der GAO-Quelle ausdrücklich als Ursache massiver humanitärer Folgen beschrieben [5].
  • Einseitige Schlussfolgerung zur Unterstützung der Ukraine:** Der Beitrag legt nahe, westliche Unterstützung sei moralisch absurd oder illegitim. Die vorliegenden Quellen zeigen zwar, dass die USA die Ukraine in großem Umfang unterstützen [4], [5], aber auch, dass es dazu Kontroll- und Aufsichtsstrukturen gibt [3], [6], [7], [8]. Die Quellen stützen nicht die pauschale Schlussfolgerung, Unterstützung sei wegen der im Beitrag genannten Vorwürfe abzulehnen.
  • Gesamturteil:**
  • Die Aussagen des Facebook-Beitrags sind in ihren Kernpunkten nicht ausreichend belegt. Der Beitrag ist stark verkürzt, emotionalisierend und enthält unbelegte Kausal- und Schuldbehauptungen.


Erkannter Inhalt

Im Screenshot steht:

> „Die Ukraine hat 6 Jahre lang die eigenen Leute getötet, weil sie russischstämmig sind. Selenskyj ehrt öffentlich den Massenmörder Melnyk. Dazu ist er wegen einem USA-Putsch an der Macht. Und DIE unterstützen wir? Echt jetzt?“

Daraus ergeben sich folgende prüfbare Aussagen:

Die Ukraine habe sechs Jahre lang „die eigenen Leute“ getötet.

Diese Menschen seien getötet worden, weil sie russischstämmig seien.

Selenskyj ehre öffentlich einen „Massenmörder Melnyk“.

Selenskyj sei wegen eines „USA-Putsches“ an der Macht.

5. Die Unterstützung der Ukraine durch westliche Staaten sei deshalb fragwürdig oder abzulehnen.


Faktencheck nach Aussagen

1. Behauptung: „Die Ukraine hat 6 Jahre lang die eigenen Leute getötet“

  • Bewertung: 🟡 In dieser Form anhand der vorliegenden Quellen nicht ausreichend belegt; stark verkürzt.**

Die Aussage kann sich vermutlich auf den Krieg in der Ostukraine seit 2014 beziehen. Dass die Ukraine seit Jahren ein zentrales Konflikt- und Kriegsthema ist, ist allgemein durch die fortlaufende Berichterstattung belegt; die Tagesschau führt die Ukraine als dauerhaft aktualisiertes Nachrichtenthema [2].

Die vorliegenden Quellen liefern jedoch keinen konkreten Beleg für die genaue Behauptung, „die Ukraine“ habe „6 Jahre lang“ gezielt „die eigenen Leute“ getötet. Dafür bräuchte es belastbare Angaben zu:

  • Zeitraum,
  • Opferzahlen,
  • Tätern,
  • Art der Kampfhandlungen,
  • Verantwortung einzelner Akteure,
  • Unterscheidung zwischen zivilen Opfern, Kombattanten und bewaffneten Gruppen.

Die Formulierung ist zudem einseitig, weil sie den Konflikt als reine Gewalt „der Ukraine“ gegen die eigene Bevölkerung darstellt. Die GAO-Quelle [5] setzt einen anderen belegten Schwerpunkt: Sie beschreibt Russlands Invasion im Februar 2022 als Ursache einer verheerenden humanitären Krise und als Bedrohung der Demokratie in Europa. Das ersetzt keine vollständige Analyse der Vorgeschichte seit 2014, zeigt aber, dass der Beitrag einen wesentlichen Kontext auslässt.

  • Belegt ist:**
  • Die Ukraine ist seit Jahren Gegenstand intensiver Kriegs- und Konfliktberichterstattung [2].
  • Russlands Invasion im Februar 2022 verursachte laut GAO massive humanitäre Folgen [5].
  • Nicht belegt ist anhand der vorliegenden Quellen:**
  • Dass „die Ukraine“ pauschal sechs Jahre lang „die eigenen Leute“ getötet habe.
  • Dass es sich um eine gezielte staatliche Kampagne gegen die eigene Bevölkerung gehandelt habe.
  • Welche konkreten Opfer, Ereignisse oder Verantwortlichen gemeint sind.

2. Behauptung: „… weil sie russischstämmig sind“

  • Bewertung: 🔴 anhand der vorliegenden Quellen nicht ausreichend belegt.**

Diese Aussage geht über die allgemeine Behauptung von Gewalt hinaus. Sie behauptet ein bestimmtes Motiv: Menschen seien getötet worden, weil sie russischstämmig seien.

Für eine solche ethnische Motivzuschreibung wären besonders belastbare Belege nötig: etwa gerichtliche Feststellungen, Untersuchungsberichte, dokumentierte Befehle, systematische Muster oder verlässliche Menschenrechtsberichte. Die vorliegenden Quellen enthalten solche Belege nicht.

Die Stern-Quelle mit dem Historiker Serhy Yekelchyk [1] ist hier nur als Kontext relevant. Sie beschreibt, dass die historischen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine komplizierter sind als Putins Darstellung einer historischen Einheit von Russen und Ukrainern. Das spricht gegen einfache ethnische Erzählmuster. Die Quelle belegt aber nicht direkt, was im Krieg in jedem Einzelfall geschah.

  • Belegt ist:**
  • Die historische Beziehung zwischen Russland und der Ukraine ist laut Historiker Serhy Yekelchyk komplex und nicht auf eine einfache Einheitserzählung reduzierbar [1].
  • Nicht belegt ist anhand der vorliegenden Quellen:**
  • Dass ukrainische staatliche Stellen Menschen gezielt wegen russischer Abstammung getötet hätten.
  • Dass „Russischstämmigkeit“ das entscheidende Tatmotiv gewesen sei.
  • Dass es eine systematische ethnische Tötungskampagne gegeben habe.
  • Einordnung:**
  • Die Formulierung ist eine schwere, ethnisierende Schuldzuweisung. Sie wird durch die vorliegenden Quellen nicht getragen.


3. Behauptung: „Selenskyj ehrt öffentlich den Massenmörder Melnyk“

  • Bewertung: 🔴 anhand der vorliegenden Quellen nicht ausreichend belegt.**

Diese Aussage ist aus mehreren Gründen problematisch:

Unklar ist, welcher „Melnyk“ gemeint ist.

Der Beitrag nennt keinen Vornamen, keinen historischen Kontext und keine konkrete Handlung.

Unklar ist, welche „Ehrung“ gemeint sein soll.

Es wird nicht angegeben, wann, wo und in welcher Form Selenskyj diese Person öffentlich geehrt haben soll.

Der Begriff „Massenmörder“ ist eine schwere Tatsachenbehauptung.

Dafür wären belastbare historische oder juristische Belege erforderlich. In den vorliegenden Quellen findet sich dazu kein Nachweis.

Keine der bereitgestellten Quellen belegt eine öffentliche Ehrung eines „Massenmörders Melnyk“ durch Selenskyj. Auch der genaue Inhalt der behaupteten Ehrung wird nicht nachvollziehbar gemacht.

  • Belegt ist:**
  • In den vorliegenden Quellen findet sich kein konkreter Beleg für diese Behauptung.
  • Nicht belegt ist anhand der vorliegenden Quellen:**
  • Welche Person namens Melnyk gemeint ist.
  • Dass diese Person in den vorliegenden Quellen als „Massenmörder“ belegt wird.
  • Dass Selenskyj diese Person öffentlich geehrt hat.
  • Wann und in welchem Kontext eine solche Ehrung stattgefunden haben soll.
  • Einordnung:**
  • Die Aussage ist in der vorliegenden Form nicht überprüfbar genug und nicht belegt. Sie sollte ohne zusätzliche belastbare Quellen nicht als Tatsache wiedergegeben werden.


4. Behauptung: „Selenskyj ist wegen einem USA-Putsch an der Macht“

  • Bewertung: 🔴 anhand der vorliegenden Quellen nicht ausreichend belegt.**

Die Behauptung stellt Selenskyjs politische Legitimation grundsätzlich infrage. Sie behauptet nicht nur ausländischen Einfluss, sondern konkret einen „USA-Putsch“ als Ursache seiner Machtposition.

Die vorliegenden Quellen belegen das nicht. Sie enthalten Informationen zur US-Unterstützung für die Ukraine und zu Kontrollmechanismen dieser Unterstützung [3], [4], [5], [6], [7], [8], aber keinen Nachweis dafür, dass Selenskyj durch einen von den USA organisierten oder verursachten Putsch an die Macht gekommen sei.

  • Belegt ist:**
  • Die USA leisten seit 2022 umfangreiche Unterstützung für die Ukraine. Laut CSIS hat der US-Kongress seit 2022 rund 175,2 Milliarden US-Dollar an Ukraine-Hilfen bewilligt [4].
  • Das GAO nennt mehr als 174 Milliarden US-Dollar an bewilligten Mitteln, darunter direkte Budgethilfe für die ukrainische Regierung [5].
  • Für Teile der Hilfe gibt es Aufsicht und Monitoring, etwa über mehr als 4 Milliarden US-Dollar nicht-humanitärer und nicht-militärischer Unterstützung [3].
  • UkraineOversight.gov beschreibt Aufsichtsberichte, die Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Wirksamkeit prüfen sowie Betrug, Verschwendung und Missbrauch erkennen und verhindern sollen [6].
  • Ein Oversight-Dashboard beschreibt nicht-sicherheitsbezogene Unterstützung, darunter Entwicklungs-, Wirtschafts- und humanitäre Hilfe, als großen Teil der US-Unterstützung als Reaktion auf Russlands Invasion [7].
  • CSIS bewertet Forderungen nach Aufsicht über US-Hilfen als berechtigt, verweist aber zugleich auf bestehende Aufsichts- und Rechenschaftsmechanismen durch die zuständigen Generalinspekteure von Verteidigungsministerium, Außenministerium und USAID [8].
  • Nicht belegt ist anhand der vorliegenden Quellen:**
  • Dass Selenskyj durch einen „USA-Putsch“ an die Macht gekommen sei.
  • Dass US-Hilfen an die Ukraine einen solchen Putsch beweisen würden.
  • Dass die US-Unterstützung die demokratische Legitimation der ukrainischen Regierung widerlegt.
  • Einordnung:**
  • Die Quellen zeigen umfangreiche US-Unterstützung und Aufsicht über diese Unterstützung. Daraus folgt nicht, dass Selenskyj durch einen US-Putsch an die Macht gekommen wäre.


5. Behauptung beziehungsweise Schlussfolgerung: „Und DIE unterstützen wir? Echt jetzt?“

  • Bewertung: 🟡 Als politische Meinung zulässig, aber die zugrunde gelegten Tatsachenbehauptungen sind anhand der vorliegenden Quellen nicht ausreichend belegt.**

Der letzte Satz ist vor allem eine wertende Schlussfolgerung. Politische Kritik an Unterstützung für die Ukraine ist grundsätzlich möglich. Allerdings stützt der Beitrag diese Schlussfolgerung auf mehrere schwere Vorwürfe, die in den vorliegenden Quellen nicht belegt sind.

Die Quellen zeigen, dass die USA die Ukraine tatsächlich in großem Umfang unterstützen [4], [5]. Sie zeigen zugleich, dass diese Unterstützung Gegenstand von Kontroll- und Aufsichtsmechanismen ist [3], [6], [7], [8]. Das ist wichtig, weil der Facebook-Beitrag den Eindruck erweckt, Unterstützung für die Ukraine sei offensichtlich moralisch unvertretbar. Die vorliegenden Quellen belegen diese Schlussfolgerung nicht.

  • Belegt ist:**
  • Es gibt umfangreiche US-Hilfen für die Ukraine seit 2022 [4], [5].
  • Diese Hilfen werden durch verschiedene Kontrollmechanismen begleitet [3], [6], [7], [8].
  • Die Unterstützung wird in den Quellen als Reaktion auf Russlands Invasion beschrieben [5], [7].
  • Nicht belegt ist anhand der vorliegenden Quellen:**
  • Dass die Unterstützung der Ukraine wegen der im Beitrag genannten Vorwürfe moralisch oder politisch zwingend abzulehnen sei.
  • Dass westliche Unterstützung auf einer falschen oder illegitimen Grundlage beruhe.
  • Dass die Ukraine aufgrund der genannten Vorwürfe pauschal als nicht unterstützungswürdig dargestellt werden kann.
  • Einordnung:**
  • Der Satz ist eine politische Bewertung. Diese Bewertung beruht im Beitrag jedoch auf unbelegten oder nicht ausreichend belegten Tatsachenbehauptungen.


Quellenlage

Die vorliegenden Quellen reichen aus, um einige Hintergrundpunkte zu belegen, aber nicht die zentralen Anschuldigungen des Facebook-Beitrags.

Was die Quellen belegen

  • Komplexe historische
    Einordnung:**
  • Der Stern-Artikel mit Historiker Serhy Yekelchyk widerspricht der Darstellung, Russland und die Ukraine seien historisch einfach eine Einheit. Die Lage sei komplizierter [1].

  • Ukraine als dauerhaftes Konfliktthema:**
  • Die Tagesschau führt die Ukraine als fortlaufend aktualisiertes Nachrichtenthema [2].

  • Russlands Invasion und humanitäre Folgen:**
  • Das GAO beschreibt Russlands Invasion im Februar 2022 als Ursache verheerender Verluste an Menschenleben, einer breiten humanitären Krise und einer Bedrohung der Demokratie in Europa [5].

  • Umfangreiche US-Hilfen:**
  • CSIS nennt seit 2022 vom US-Kongress bewilligte Ukraine-Hilfen in Höhe von rund 175,2 Milliarden US-Dollar [4]. Das GAO spricht von mehr als 174 Milliarden US-Dollar, darunter direkte Budgethilfe für die ukrainische Regierung [5].

  • Aufsicht über Hilfen:**
  • Das GAO verweist auf Monitoring und Evaluation für mehr als 4 Milliarden US-Dollar nicht-humanitärer und nicht-militärischer Unterstützung [3]. UkraineOversight.gov beschreibt Aufsichtsberichte zur Förderung von Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Wirksamkeit sowie zur Erkennung und Abschreckung von Betrug, Verschwendung und Missbrauch [6]. Das Oversight-Dashboard beschreibt nicht-sicherheitsbezogene Hilfen als wichtigen Teil der US-Unterstützung als Reaktion auf Russlands Invasion [7]. CSIS bewertet Aufsichtsforderungen als berechtigt, verweist aber auf bestehende Mechanismen der zuständigen Aufsichtsstellen [8].

Was die Quellen nicht belegen

Die Quellen belegen nicht:

  • dass die Ukraine sechs Jahre lang gezielt „die eigenen Leute“ getötet habe;
  • dass Menschen getötet worden seien, weil sie russischstämmig seien;
  • dass Selenskyj öffentlich einen „Massenmörder Melnyk“ geehrt habe;
  • welche Person mit „Melnyk“ konkret gemeint ist;
  • dass Selenskyj durch einen „USA-Putsch“ an die Macht gekommen sei;
  • dass US-Unterstützung für die Ukraine wegen dieser Vorwürfe illegitim sei.

Was fehlt

Für eine belastbare Prüfung der Facebook-Behauptungen wären weitere, spezifische Quellen nötig:

Zum Vorwurf der Tötung „eigener Leute“:

Verlässliche Berichte zu konkreten Ereignissen, Opferzahlen, Verantwortlichen und Zeitraum, idealerweise von internationalen Organisationen, Menschenrechtsbeobachtern oder Gerichten.

Zum behaupteten Motiv „weil sie russischstämmig sind“:

Belege für ein systematisches ethnisches Tatmotiv, etwa Untersuchungsberichte, dokumentierte Befehle, juristische Feststellungen oder belastbare Menschenrechtsanalysen.

Zur angeblichen Ehrung eines „Massenmörders Melnyk“:

Eine genaue Angabe, welche Person gemeint ist, welche Handlung Selenskyj vorgenommen haben soll, wann sie stattfand und welche unabhängigen Quellen dies belegen.

Zum behaupteten „USA-Putsch“:

Belastbare Nachweise für eine direkte US-Organisation oder -Steuerung eines Umsturzes, durch den Selenskyj an die Macht gekommen sein soll. Die vorliegenden Quellen zu US-Hilfen und Aufsicht belegen das nicht.

Zur politischen Schlussfolgerung gegen Ukraine-Unterstützung:

Eine sachliche Abwägung müsste die Gründe für Unterstützung, den Kontext der russischen Invasion, die humanitäre Lage, mögliche Risiken und die bestehenden Aufsichtsmechanismen einbeziehen.

  • Endbewertung:**
  • Der Facebook-Beitrag stellt schwere Vorwürfe als Tatsache dar, ohne dass diese durch die vorliegenden Quellen belegt werden. Belegt sind der Kriegskontext, die russische Invasion 2022, umfangreiche US-Hilfen und Aufsichtsmechanismen. Die zentralen Anschuldigungen des Beitrags bleiben in diesem Quellenlauf unbelegt.

QUELLENLAGE

  1. [1] Historiker widerspricht Putin: Russen und Ukrainer sind keine …
    Wladimir Putin sieht Russland und die Ukraine als historische Einheit. Stimmt nicht, widerspricht der Historiker Serhy Yekelchyk. Es ist viel komplizierter.
  2. [2] Ukraine – aktuelle Nachrichten | tagesschau.de
    Ukraine – Nachrichten und Information: An 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr aktualisiert, die wichtigsten News auf tagesschau.de
  3. [3] Ukraine Oversight | U.S. GAO
    In addition, State has a monitoring and evaluation contract to help it oversee over $4 billion of nonhumanitarian, nonmilitary U.S. assistance to Ukraine—such as training border guards and ensuring safe nuclear facilities.
  4. [4] Where Is the Missing $100 Billion in U.S. Aid for Ukraine? – CSIS
    Since 2022, Congress has appropriated $175.2 billion in aid as a result of the war in Ukraine, a slight difference from the $177 billion that Zelensky cites. This includes all funds in the five supplemental appropriations, $900 million in t
  5. [5] Ukraine: Oversight of U.S. Direct Budget Support | U.S. GAO
    Why GAO Did This Study Russia's February 2022 invasion of Ukraine is causing a devastating loss of life, creating a widespread humanitarian crisis, and threatening democracy in Europe. In response, Congress appropriated more than $174 billi