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Faktencheck: Von mir aus kann die Ukraine gerne fallen, die dortige Regierung um und mit Selenskyj gehört ohnehin dringend ausgetauscht. Hauptsache, uns

Faktencheck

Faktencheck: Von mir aus kann die Ukraine gerne fallen, die dortige Regierung um und mit Selenskyj gehört ohnehin dringend ausgetauscht. Hauptsache, uns

Geprüft am 2026-07-10 · automatische KI-Vorprüfung, per E-Mail zur Veröffentlichung freigegeben.
Hinweis: Dieser Faktencheck wurde automatisch aus einer Faketest-Vorprüfung erstellt. Quellen und Kernaussagen sollten bei wichtigen Entscheidungen anhand der Originalquellen gegengeprüft werden.

Eingereichter Ursprung

Aus eingereichtem Bild automatisch erkannter Text (OCR):
Von mir aus kann die
Ukraine gerne fallen, die
dortige Regierung um und
mit Selenskyj gehört
ohnehin dringend
ausgetauscht. Hauptsache
uns kostet dieses Land,
dass uns sogar angegriffen
hat (Nordstream2) keinen
Cent mehr.

Eingereichte Bilder werden aus Copyright-Gründen nicht als Bilddatei veröffentlicht; angezeigt wird nur der automatisch erkannte Text (OCR).

Faktentest-Ergebnis


Kurzfazit: 🔴 Überwiegend unbelegt und irreführend. Der zentrale Tatsachenvorwurf, die Ukraine habe Deutschland durch die Sprengung von Nord Stream 2 angegriffen, wird durch keinen der automatisch gefundenen Treffer belegt. Der übrige Text besteht hauptsächlich aus politischen Werturteilen und Forderungen, die nicht als Tatsachen überprüfbar sind, aber durch ihre Formulierung den Eindruck einer erwiesenen ukrainischen Täterschaft erzeugen.

Gesamtbewertung:

  • Tatsachenkern: Wolodymyr Selenskyj wurde 2019 mit deutlicher Mehrheit zum ukrainischen Präsidenten gewählt; dies wird zumindest durch Treffer [1] wiedergegeben. Der viel schwerwiegendere Vorwurf einer ukrainischen Verantwortung für die Nord-Stream-Sabotage ist in den vorliegenden Treffern hingegen nicht dokumentiert.
  • Quellenstärke: Nur Treffer [1] enthält eine konkret einschlägige Information zur Wahl Selenskyjs, ist als Wikipedia-Artikel aber eine Sekundärquelle. Die übrigen Treffer behandeln Interviews, aktuelle Meldungen oder allgemeine Themenseiten zu Selenskyj und beantworten weder die Täterfrage bei Nord Stream noch die Höhe und Zusammensetzung deutscher Ukraine-Hilfen.
  • Framing/Wirkung: Der Text setzt „die Ukraine“ pauschal mit möglichen Tatverdächtigen, Hintermännern oder staatlichen Stellen gleich. Durch die Klammer „Nordstream2“ wird ein umstrittener und im Material nicht belegter Verdacht wie eine feststehende Tatsache präsentiert. Zugleich verbindet der Beitrag Schadenfreude über einen möglichen Fall der Ukraine mit Ablehnung finanzieller Unterstützung.
  • Was wird mit dem Leser versucht?: Kommunikativ soll offenbar Empörung über einen vermeintlichen Angriff und über deutsche Ausgaben aktiviert werden. Das Feindbild ist nicht nur eine bestimmte ukrainische Person oder mögliche Tätergruppe, sondern das ganze Land. Daraus soll die Forderung plausibel erscheinen, jede weitere Unterstützung einzustellen. Das ist eine erkennbare rhetorische Wirkung; ein darüber hinausgehendes persönliches oder organisiertes Motiv des Verfassers ist nicht belegt.
  • Kritischer Befund: Selbst ein Nachweis, dass einzelne ukrainische Staatsangehörige an der Sabotage beteiligt waren, würde noch nicht beweisen, dass „die Ukraine“, die ukrainische Regierung oder Selenskyj den Anschlag angeordnet hat. Genau diese entscheidenden Ebenen – individuelle Täterschaft, organisatorische Unterstützung und staatlicher Auftrag – werden im Beitrag ohne Beleg miteinander verschmolzen.

ERKANNTER INHALT

Wahrscheinlich gemeinter Wortlaut:

„Von mir aus kann die Ukraine gerne fallen, die dortige Regierung um und mit Selenskyj gehört ohnehin dringend ausgetauscht. Hauptsache, uns kostet dieses Land, dass uns sogar angegriffen hat (Nordstream2), keinen Cent mehr.“

Wahrscheinliche Schreibfehler im Original:

  • „dass uns sogar angegriffen hat“ müsste grammatisch „das uns sogar angegriffen hat“ heißen, weil sich „das“ auf „dieses Land“ bezieht.
  • Die übliche Schreibweise lautet „Nord Stream 2“.
  • Ob es sich tatsächlich um einen unveränderten Facebook-Beitrag handelt, lässt sich anhand des isolierten Textes nicht feststellen.

FAKTENCHECK NACH AUSSAGEN

Aussage: „Von mir aus kann die Ukraine gerne fallen.“

Bewertung: ⚪ nicht prüfbar

Warum: Das ist eine persönliche politische Haltung beziehungsweise eine Billigung möglicher Kriegsfolgen, keine überprüfbare Tatsachenbehauptung. „Fallen“ bleibt außerdem unscharf: Gemeint sein könnten eine militärische Niederlage, ein Regierungssturz oder der Verlust staatlicher Souveränität.

Quellenbezug: Keiner der Treffer kann ein persönliches Werturteil bestätigen oder widerlegen. Die Treffer [2] bis [8] liefern allenfalls allgemeinen Kontext zu Selenskyj, nicht aber zur Aussage selbst.

Einordnung: Die Formulierung ist emotional und drastisch. Sie blendet mögliche Folgen einer militärischen Niederlage für Bevölkerung, Staatlichkeit und europäische Sicherheit aus. Dadurch wird die Ukraine primär als Belastung und nicht als angegriffener Staat dargestellt.

Aussage: „Die dortige Regierung um und mit Selenskyj gehört ohnehin dringend ausgetauscht.“

Bewertung: ⚪ nicht prüfbar

Warum: „Gehört ausgetauscht“ ist eine politische Forderung, keine objektiv messbare Tatsache. Überprüfbar ist lediglich der Hintergrund, dass Selenskyj 2019 eine Präsidentschaftswahl deutlich gewann. Treffer [1] nennt rund 73 Prozent in der Stichwahl. Daraus folgt weder, dass die gegenwärtige Regierung politisch gut arbeitet, noch dass sie „dringend“ ersetzt werden müsse.

Quellenbezug:

  • [1] Wikipedia, Sekundärquelle: stützt die Aussage, dass Selenskyj 2019 durch eine Wahl mit deutlicher Mehrheit Präsident wurde.
  • [2] bis [8], überwiegend Nachrichten-, Themen-, Video- oder Social-Media-Treffer: liefern keine belastbare Grundlage für die Forderung nach einem Regierungswechsel.
  • Eine amtliche ukrainische Wahlquelle oder ein Originalwahlergebnis ist in den Treffern nicht enthalten.

Einordnung: Der Ausdruck „ausgetauscht“ lässt offen, ob ein demokratischer Regierungswechsel durch Wahlen oder eine Entfernung auf anderem Wege gemeint ist. Diese Unschärfe verstärkt die delegitimierende Wirkung. Eine belastbare Begründung – etwa konkrete Amtsverstöße, Wahldaten oder verfassungsrechtliche Argumente – fehlt.

Aussage: „Dieses Land [die Ukraine] hat uns sogar angegriffen (Nordstream2).“

Bewertung: ⚫ unbelegt

Warum: In keinem der bereitgestellten Treffer finden sich Ermittlungsergebnisse, Gerichtsentscheidungen, Anklagen oder sonstige Belege zur Urheberschaft der Nord-Stream-Sprengungen. Erst recht enthält das Material keinen Nachweis, dass der ukrainische Staat oder die Regierung Selenskyj Deutschland einen Angriff befohlen oder zugerechnet hätte.

Die Formulierung überspringt mehrere notwendige Beweisschritte:

Wer führte die Sabotage konkret aus?

Wer plante und finanzierte sie?

Bestand eine Verbindung zu ukrainischen Staatsangehörigen oder Organisationen?

4. Falls ja: Handelten diese privat, mit Unterstützung einzelner Amtsträger oder auf staatlichen Befehl?

Lässt sich ein Auftrag der ukrainischen Regierung oder Selenskyjs nachweisen?

Ohne Antworten auf diese Fragen ist die pauschale Aussage „die Ukraine hat uns angegriffen“ nicht gerechtfertigt. Auch der Begriff „angegriffen“ ist rechtlich und politisch aufgeladen und verlangt mehr als einen bloßen Verdacht gegen einzelne Personen.

Quellenbezug:

  • [1] bis [8]: nicht einschlägig für die Nord-Stream-Ermittlungen und deshalb ungeeignet, die Behauptung zu stützen.
  • Im automatischen Lauf wurde keine Primärquelle wie eine Mitteilung einer Staatsanwaltschaft, ein Gerichtsdokument oder ein abschließender Ermittlungsbericht zur Täter- und Auftraggeberfrage bereitgestellt.

Einordnung: Dies ist die zentrale Tatsachenbehauptung des Beitrags und zugleich dessen größte Schwachstelle. Ein ungeklärter beziehungsweise im vorliegenden Material nicht belegter Verantwortungszusammenhang wird als Gewissheit formuliert. Dadurch entsteht ein kollektiver Schuldvorwurf gegen ein ganzes Land, der anschließend als moralische Begründung für den Entzug sämtlicher Unterstützung dient.

Aussage: „Hauptsache, uns kostet dieses Land […] keinen Cent mehr.“

Bewertung: ⚪ nicht prüfbar

Warum: Als Forderung, künftig keinerlei Geld mehr für die Ukraine auszugeben, ist der Satz ein politisches Werturteil. Falls damit zusätzlich behauptet werden soll, sämtliche deutschen Ausgaben kämen ausschließlich „diesem Land“ zugute, wäre das zu pauschal: Für eine genaue Bewertung müssten militärische, humanitäre und finanzielle Hilfen, Ausgaben für Geflüchtete in Deutschland, europäische Beiträge, Kredite und Rückflüsse getrennt betrachtet werden. Solche Daten fehlen in den Treffern vollständig.

Quellenbezug:

  • Keiner der Treffer [1] bis [8] enthält eine belastbare Kostenaufstellung.
  • Es liegen weder Haushaltsdaten noch Angaben zuständiger Bundesstellen oder europäischer Institutionen vor.

Einordnung: „Keinen Cent mehr“ ist eine absolute, emotional zugespitzte Forderung. Sie vermeidet jede Abwägung zwischen unterschiedlichen Ausgabenarten, humanitären Verpflichtungen, Sicherheitsinteressen und möglichen Folgen eines Unterstützungsstopps. Der vorherige Angriffsvorwurf dient als moralischer Hebel für diese Maximalforderung.

QUELLENLAGE

  1. [1] Wolodymyr Selenskyj – Wikipedia
    Nachdem Selenskyj im Frühjahr 2019 den ersten Wahlgang und die Stichwahl der Präsidentschaftswahl in der Ukraine mit etwa 73 Prozent klar vor dem amtierenden Petro Poroschenko gewonnen hatte, …
  2. [2] Selenskyj im ZDF-Interview: Der Faktencheck zu seinen Aussagen
    14.04.2026 … Im exklusiven ZDF-Interview sprach der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj über die Folgen des Iran-Kriegs und sein Reformprogramm im Land …
  3. [3] Wolodymyr Selenskyj – DER SPIEGEL
    Vor 2 Tagen · Die Ukraine bietet sich der Nato als Partner bei unbemannten Waffensystemen an. Mit drei Ländern seien Kooperationen geschlossen worden, meldet Präsident Wolodymyr Selenskyj.
  4. [4] Selenskyj im ARD-Interview: Warnt vor Eskalation und hofft auf …
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WAS FEHLT FÜR EINE HÄRTERE PRÜFUNG?

  • Eine Primärquelle zum aktuellen Stand der Nord-Stream-Ermittlungen, insbesondere zur Identität möglicher Täter, zu Auftraggebern und zu einer möglichen staatlichen Befehlskette.
  • Eine klare Trennung zwischen Verdacht, Beschuldigung, Anklage, gerichtlicher Feststellung und politischer Verantwortungszuschreibung.
  • Belege dafür, dass mögliche Täter im Auftrag der ukrainischen Regierung oder Selenskyjs handelten. Die bloße ukrainische Staatsangehörigkeit einzelner Verdächtiger wäre dafür nicht ausreichend.
  • Amtliche Daten zur Präsidentschaftswahl 2019 und zum gegenwärtigen verfassungsrechtlichen sowie wahlrechtlichen Status der ukrainischen Staatsführung.
  • Eine aufgeschlüsselte amtliche Bilanz deutscher Ausgaben: direkte staatliche Hilfe, militärische Lieferungen, humanitäre Leistungen, EU-Anteile, Kredite und Ausgaben innerhalb Deutschlands.
  • Der vollständige Facebook-Beitrag mit Datum, Urheber, Begleittext und gegebenenfalls verlinkter Quelle. Nur so ließe sich prüfen, ob der Screenshot verkürzt, verändert oder aus einem größeren Kontext herausgelöst wurde.

Hinweis: Dies ist eine automatische KI-Vorpruefung und kann Fehler enthalten. Bitte wichtige Ergebnisse anhand der Quellen selbst gegenpruefen.